Die Caritas Sozialstationen in Regensburg

Selbstbestimmt
im Alter leben

Jeder Lebensabschnitt hat seine eigene Schönheit, jedoch auch seine Herausforderungen. Vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen wollen niemandem zur Last fallen. Wir, der Verein Caritas Sozialstation der Regensburger Pfarreien e.V., sorgen aus diesem Grund mit unserem Leistungsangebot dafür, dass Sie auch im Alter selbstbestimmt leben können.

Wert und Würde des Alters haben für die Caritas Sozialstationen eine große Bedeutung. Die sich stetig verbessernde Medizin und eine solide Versorgungsgrundlage ermöglichen, dass wir immer älter werden. Doch können Senioren bei uns in der Gesellschaft noch das Leben leben, welches sie sich wünschen? Um diese Frage weiterhin mit JA zu beantworten, wollen wir die Fähigkeiten und Kompetenzen der uns anvertrauten Menschen erhalten und fördern.

Selbstständig, selbstbestimmt und eigenständig leben, solange es geht – unterstützt von einer engagierten, generationsübergreifenden, helfenden Gemeinschaft. Durch diese Kombination wollen wir unser oberstes Ziel erreichen: Die Würde und den Wert des älteren Menschen zu wahren und zu schützen. Mit Lebensfreude und einem respektvollen Umgang miteinander ist uns dies in unserer caritativen Einrichtung stets gelungen.

Unsere Sozialstationen

Das bieten wir an

Die Grundpflege ist eine Leistung der Pflegeversicherung für pflegebedürftige Menschen. Dazu gehören Körperpflege, Ernährung, Mobilität, Vorbeugung (Prophylaxen), die Förderung von Eigenständigkeit und Kommunikation.

Wir als Leistungserbringer pflegen, versorgen und betreuen nach ärztlicher Verordnung entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse. Inhalte und Organisation der Leistungen haben eine humane und aktivierende Pflege unter Achtung der Menschenwürde zu gewährleisten. Die Behandlungspflege ist eine Leistung Ihrer Krankenkasse.

Pflegepersonen benötigen auch manchmal eine Atempause oder „Urlaub“ von der Pflege – und seien es auch einfach nur ein paar Stunden.

Sind Sie also wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege: Pflegeleistung, Betreuung oder hauswirtschaftliche Hilfestellung.

Hierfür stehen Ihnen Leistungen von bis zu 2.418,00 Euro pro Kalenderjahr von der Pflegekasse zur Verfügung. Das bedeutet, dass wir mehr als 50 Stunden pro Jahr für Sie zur Unterstützung zur Verfügung stehen können, ohne dass Sie einen Eigenanteil leisten müssen.

Wir als ambulanter Pflegedienst übernehmen diese Ersatzpflege stundenweise für Sie. Die Leistungen der hauswirtschaftlichen Hilfestellung beschränken sich dabei auf die Bereiche, in denen der Pflegebedürftige aktiv dabei sein kann, wie z. B. gemeinsames Kochen, gemeinsames Einräumen von Lebensmitteln oder Wäsche. Tätigkeiten, die während des Einsatzes im Rahmen der Ersatzpflege anfallen, wie z. B. Abwaschen, Abtrocknen oder Reinigen der Arbeitsfläche, sind ebenfalls enthalten. Eine reine „Putztätigkeit“ kann vom ambulanten Pflegedienst im Rahmen der Ersatzpflege nicht erbracht werden.

a) Wenn Sie von einem ambulanten Pflegedienst gepflegt werden:

Wenn Sie von uns „Pflegesachleistungen beziehen“, KÖNNEN Sie halbjährlich einmal einen Beratungsbesuch auf Kosten der Krankenkasse in Anspruch nehmen.

 b) Wenn Sie privat von Angehörigen o.ä. gepflegt werden:

Bitte kommen Sie auf uns zu. Nach dem ersten Kontakt werden wir Sie regelmäßig an die Beratungstermine erinnern.  Die Häufigkeit der freiwilligen oder verpflichtenden Beratungsbesuche richtet sich nach Ihrem Pflegegrad.

  • Sie haben Pflegegrad 1:
    Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 KÖNNEN halbjährlich einmal einen Beratungsbesuch auf Kosten der Krankenkasse abrufen.
  • Sie haben Pflegegrad 2 oder 3:
    Pflegebedürftige des Pflegegrades 2 und 3 MÜSSEN halbjährlich einmal eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung auf Kosten der Krankenkasse abrufen. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, so kann es zu Kürzungen des Pflegegeldbezugs durch die Krankenkasse kommen.
  • Sie haben Pflegegrad 4 oder 5:
    Pflegebedürftige des Pflegegrades 4 und 5 MÜSSEN vierteljährlich einmal eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung auf Kosten der Krankenkasse abrufen. Wird dieser Pflicht nicht nachgekommen, so kann es zu Kürzungen des Pflegegeldbezugs durch die Krankenkasse kommen.

Wir bieten Einzelbetreuung in Ihren eigenen vier Wänden: Einfach etwas mit unseren freundlichen Pflegerinnen und Pflegern plaudern, Kaffee trinken, spazieren gehen, Zeitung lesen oder Spiele spielen. Das bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit zu Abwechslung und Tagesstrukturierung, sondern auch Ihre pflegenden Angehörigen können in der Zeit etwas erledigen oder einfach einmal durchschnaufen. 

Die Pflege eines Angehörigen kostet nicht nur Zeit, sondern verlangt auch praktisches Pflegewissen im Umgang mit Krankheiten, bei der Körperhygiene und Mobilisation. Nur die wenigsten der pflegenden Angehörigen sind auch ausgebildete Pflegekräfte – trotzdem wollen Sie Ihre Angehörigen bestmöglich pflegen. Darum bietet die Pflegeversicherung kostenlose Pflegekurse für Angehörige an. Darin können private Pflegepersonen die Grundlagen der Pflege erlernen und praktische Anleitungen und Tipps für den Pflegealltag sowie hilfreiches Wissen über Krankheiten erhalten.
Pflegefachkräfte aus den Caritas Sozialstationen kommen dafür direkt zu Ihnen nach Hause. Wir nehmen uns dabei zwei Stunden für Sie Zeit, die meiste Zeit davon sind wir direkt bei Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen.

Auch außerhalb der Bürozeiten sind wir in dringenden Notfällen jederzeit für unsere Patienten zu erreichen. Sie erhalten bei Aufnahme eine „Notfallnummer“.

Nachdem Sie sich an unsere Sozialstationen gewandt haben, besucht Sie unsere Pflegedienstleitung, sieht sich die Häuslichkeit vor Ort an und bespricht alles für die zukünftige Pflege. Auf Basis dieses Gesprächs erhalten Sie eine fachkundige Beratung, wie die Pflege für Ihren Angehörigen optimal gestaltet werden kann.

Dabei ist es unerheblich, ob die pflegebedürftige Personen einen Pflegegrad hat oder nicht.

Die Betreuungsgruppe (mit bis zu 12 Personen) findet immer donnerstags von 13:30 bis 16:30 Uhr im Pfarrsaal Reinhausen in der Wieshuberstraße 2a statt.

Jeder Patient der Sozialstationen St. Josef Reinhausen, St. Konrad & Schwabelweis, Mitte-Ost und Herz Marien kann dort teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt in der Sozialstation St. Josef Reinhausen.

Die Betreuungsgruppe wird ganz individuell von unseren Betreuungskräften gestaltet. Nach dem Begrüßungslied werden jahreszeitliche Themen behandelt, es wird Gedächtnistraining gemacht, gebastelt, gespielt, Gymnastik oder Sitztänze gemacht. Auch das gemeinsame Kaffeetrinken darf nicht zu kurz kommen, die selbst gebackenen Kuchen erfreuen sich stets großer Beliebtheit.

Ein dreistündiger Betreuungsnachmittag mit unseren freundlichen MitarbeiterInnen samt Programm, Kaffee und Kuchen kann zu 78,00 EUR gebucht werden und wird mit bis zu 125,00 EUR von den Pflegekassen unterstützt (Entlastungsbetrag §45b SGB XI). Das Holen oder Bringen der Patienten erfolgt durch die Angehörigen.

Gerne senden wir Ihnen unseren Katalog „Unsere Privatleistungen für Sie und Ihr Wohl“ auf Anfrage zu.

Die WHO-Definition aus dem Jahre 2002 besagt: „Palliative Care ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und deren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen: Durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, untadelige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art.“

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